Ausleitung

Bei den ausleitenden Verfahren versucht man, Schlacken und Gifte loszuwerden, die allgemein im Bindegewebe oder an schmerzhaften Stellen abgelagert sind. Das Bindegewebe ist Hüllsubstanz für unsere Zellen wie das Wasser in einem Aquarium für die Fische. Wenn das Wasser schlecht ist, werden die Fische krank.

Generelle Ablagerunge wie Keime oder Übersäuerung lassen sich durch entgiftende Substanzen, eventuell kombiniert mit Eigenblut mobilisieren und ausscheiden. Das Eigenblut hat dabei die Aufgabe, dem Immunsystem diejenigen Aufgaben wieder zu demonstrieren, die noch nicht komplett aufgearbeitet sind. Dadurch hat das Eigenblut eine starke immunstimulierende Wirkung und kann gemeinsam mit stärkenden Substanzen auch vorsorglich (zum Beispiel als Infektionsschutz für den Winter) verabreicht werden.

Lokalisierte Ablagerungen machen sich meist durch Schmerzen bemerkbar. Ganz häufig spürt man dies in der Muskulatur als Verspannung. Dort wo keine Bewegung stattfindet, ist der Fluss der Energie gestört. Hier ist neben der Akupunktur auch das Schröpfen probat, um die gestauten Schlacken zu mobilisieren oder direkt abzuleiten.

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