Publikationen

2010:

Dissertation Dr. Hermann Wagner

"Einfluss eines kombinierten Koordinations- und Krafttrainings auf der Basis von Karate auf Sturzrisiko, Kognition und Lebensqualität bei älteren Menschen" >

 

Vortrag zum Thema Borreliose

Borrelien-Vortrag auf dem internationalen BICOM Kongress in Fulda im Mai 2010 >

 

Borreliose - Diagnostik und Behandlung mit BICOM®

 

Schulmedizinische Diagnostik und Therapie

Die Schulmedizin diagnostiziert die Borreliose über den Antikörper-Titer.

Ein erhöhter Antikörper(IgM)-Titer wird als beweisend für eine frische Infektion, ein Erhöhter IgG-Titer als ältere Infektion interpretiert. Eine „erfolgreiche Behandlung“ wird durch einen fallenden Titer belegt, fällt der Wert trotzdem nicht, wird dies als „Serumnarbe“ bezeichnet.

Die humorale Abwehr bei Infekten erfolgt durch Antikörper aus B-Lymphocyten (IgM), die als differenzierte Plasmazellen (IgG) das Immungedächtnis bilden. Sofern das Immunsystem gut arbeitet, massenweise Antikörper produziert und so die Borrelien erfolgreich bekämpft, geht es dem Patienten gut, der Titer ist hoch! Es kann aber auch sein, dass ein immungeschwächter Patient von Borrelien heimgesucht wird (was im übrigen nicht nur durch Zecken passiert): Es werden kaum Antikörper gebildet, die Krankheit etabliert sich und macht Symptome, aber der Antikörper-Titer ist normal.

Schulmedizinisch ist die Borreliose damit ausgeschlossen, möglicherweise eine Fehldiagnose. Beim energetischen Test (Tensor, EAP, Kinesiologie) passiert das nicht, weil der Test direkt mit der Borrelieninformation gemacht wird. Man hat auf eine Minute ein gültiges Ergebnis und kann definitiv sagen, ob momentan  eine Borrelienbelastung besteht und ob eine Behandlung indiziert ist.

Zunächst hieß die Borreliose Lyme-Disease, benannt nach einer amerikanischen Stadt, in der die Krankheit in den 70er Jahren erstmals gehäuft aufgetreten ist, die Borrelien als Erreger wurden erst später diagnostiziert. Dieser Erreger und auch die Krankheit waren bis dahin unbekannt. Ob ein militärisches Labor, das in der Nähe von Lyme angesiedelt war, mit der Entstehung etwas zu tun hat, ist nicht bewiesen.

Bestätigt ist aber, dass dort Experimente mit Zecken, vor allem der sog. Lonestar-Zecke gemacht wurden und diese auch in die Umgebung gelangten.

 

Schulmedizinische Therapie

Neben den symptomatischen Therapiemaßnahmen die häufig auch eine Cortisonbehandlung beinhalten kann, ist die einzige „ursächliche“ Therapie in der Schulmedizin eine Antibiose. Bei Erythema chronicum migrans (ECM) wird in der Regel Doxycyclin (alternativ Azithromycin, Cefuroxim, Amoxicillin) für 3 Wochen verordnet.

Bei einer Systemerkrankung, v.a. bei Neuroborreliosen wird eine i.v. –Antibiose mit Ceftriaxon, Cefotaxim oder Penicllin G für zwei bis drei Wochen durchgeführt. Häufig führt dies zu einer Verbesserung der Beschwerden, weil alle Borrelien, die für das Antibiotikum erreichbar sind, abgetötet werden. Häufig sind aber die Borrelien auch intrazellulär vorhanden und somit nicht komplett erreichbar. Durch ihre Korkenzieherform erreichen sie alle Gewebe bis hin zu den Fibroblasten.

Die Antibiose schädigt nebenbei bekanntermaßen noch Darmflora und Immunsystem und somit ist der Chronifizierung der Weg bereitet.

 

Therapie durch Eigenerfahrung

Ich selbst war diesbezüglich der erste Fall. Nach einem Zeckenbiss im Juli 2005 mit lokalem Erythem und dreiwöchiger oraler Doxycyclin-Therapie bekam ich im Januar 2006 anfallsweise extrem schmerzhafte Schwellungen des rechten Sprunggelenks. Die Anfälle dauerten 2-3 Stunden mit stärksten Schmerzen, kamen alle 1-2 Tage, dazwischen war ich trotz Analgetika auch nicht schmerzfrei. Nach anfänglichem Gichtverdacht veranlasste ich nach einer Woche einen Labortest auf Borrelien-IgM und testete mich über EAP mit der Borrelienampulle aus. Nach positivem Testergebnis und insgesamt 4 Sitzungen Bioresonanz bin ich anhaltend Beschwerdefrei seit nunmehr fast fünf Jahren.

 

Fallvostellungen Borrenlienbehandlung

Einer der eindrucksvollsten Fälle war ein sportlicher Patient Anfang dreißig, der wegen einer massiven Gonarthritis in meine Praxis kam, von anderem Kollegen mit Cortison und Schmerzmittel lege artis vorbehandelt. Das linke Knie war diffus geschwollen, ein deutlicher Erguss tastbar und die Beweglichkeit auf ein Minimum eingeschränkt. Schmerzbedingt musste der Patient auf zwei Krücken gehen mit kompletter Entlastung des betroffenen Beins.

Bei positiver Zeckenanamnese wurden zunächst die Laborwerte für Entzündung, Rheuma und der Borrelientiter veranlasst (ich bin ja in der Kassenpraxis auch Schulmediziner) und neben lokaler Therapie mit Quarkwickel und Kytta-Plasma auch Schmerztabletten verordnet. Nach Bekanntwerden der Laborwerte und Beschwerdeverschlimmerung stimmte der Patient einer Testung und BRT-Therapie Die Testung ergab aktive Borrelien. Nach der Grundtherapie wurden in der ersten Woche dreimal Borrelien behandelt. Der Patient konnte jetzt schon ohne Krücken gehen und die Schwellung war deutlich rückläufig. Nach erneuter Grundtherapie und dreimaliger Behandlung war der Patient komplett beschwerdefrei und ging schon wieder zum Sport. Seither (2007) traten keine Beschwerden mehr auf.

 

Testung und Therapie der Borreliose mit BICOM®

Am Anfang stehen natürlich die Anamnese und die klinische Untersuchung. Meist auch Laborwerte, wenn die Patienten aus der schulmedizinischen  Sprechstunde oder von Kollegen kommen. Die Borreliose ist ein Chamäleon, die Symptomatik ist breit gefächert. Charakteristisch sind Gelenkbeschwerden oder unerklärliche Schmerzen und das Erythema chronicum migrans in Verbindung mit einem Zeckenbiss. Genauso gut können sich die Borrelien aber in Herzrhythmusstörungen, depressiven Verstimmungen, Migräne, chronischer Müdigkeit, Nervenschmerzen oder Parästhesien äußern. Bei allen nicht erklärbaren oder therapieresistenten Krankheiten ist mit Borrelien zu rechnen.

Ist die Testung positiv wird nach einer Harmonisierung mehrmals wöchentlich mit der Borrelieninformation (im  Glasröhrchen abgeschlossene, Borrelien, infizierte Zecken und evtl. ein Tropfen Eigenblut) therapiert, bis die Testung negativ ist. Spätestens nach Abschluss der Behandlung sollten auch die borrelienassoziierten Symptome nachlassen und im Idealfall weg sein. Nach einer Woche wird nochmals zur Sicherheit nachgetestet.

 

Schlussbemerkung

Natürlich bin ich mir bewusst, dass diese Behandlung von der etablierten Schulmedizin als Hokus-Pokus abgetan wird. Aufgrund der Erfolge habe ich mich dennoch entschieden, die Ergebnisse und die Behandlung öffentlich vorzustellen. Auf dem Bicom-Kongress in Fulda 2010 mit über 2000 Teilnehmern aus allen Erdteilen habe ich dazu schon referiert. Bicom-Therapeuten darf ich auf diesen Vortrag verweisen, der bei der Fa. Regumed sicher noch erhältlich ist. Bei weiteren Fragen bitte ich um Kontaktaufnahme.

 

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